1854 - 1918

WS 1854 Gründung "Französisches Kränzchen"
SS 1855 Umbenennung in "Wissenschaftlicher Verein"
05. 04. 1856 Studentenverbindung "Rugia"
05. 06. 1856 Konstituierung zur Burschenschaft
14.08.1858 Beteiligung an der Gründung des Norddeutschen Kartells
WS 1858 Farbenänderung in schwarz-rot-gold
24. 01. 1862 Abspaltung der Burschenschaft Germania (schwarz-rot-gold, schwarze und violette Mütze
05.12.1863 Antrag der Greifswalder Burschenschaften an die Greifswalder Studentenschaft zur Befreiung Schleswig-Holsteins von der Fremdherrschaft
SS 1864 Beteiligung an der Gründung des Eisenacher Burschenbundes
1866 A.o. Kartelltag in Eisenach, Austritt aus dem Norddt. Kartell, da Rugia es „für sein Renommé durchaus erforderlich hält, das Statut der unbedingten Satisfaktion aufrecht zu erhalten“ und die dies ablehnende Arminia Berlin nicht deswegen aus dem NDK ausgeschlossen wurde
21.01.1869 Gründung der „Allgemeinen Greifswalder Burschenschaft“ (Auflösung 1870). Ziel ist die Verschmelzung der Burschenschaften Rugia und Germania, zusätzlich wird wieder das rot-weiß-grüne Band getragen
28.07.1874 Gründung des schwarz-rot-violetten Kartells mit Germania Berlin und Dresdensia Leipzig
10.11.1874 Beteiligung an der Gründung des Eisenacher Deputierten Conventes (1881 Austritt)
WS 1893 Kündigung der Kneipe, da „die unvermeidlichen Unruhen für ein Privathaus zu störend sind“
Um 1900 Einführung des Schwanenbaretts als Wintercouleur
20.05.1902 Der Allgemeine Deputierten Convent nennt sich in Deutsche Burschenschaft um
SS 1906 Conventsbeschluss: Der Besuch der „Falle“ ist verboten
SS 1907 Gründung des „Hausbauvereins der GB! Rugia e.V.“
1908 Erwerb der Segelyacht „Seekuh“
15.11.1908 Erwerb des Hauses Salinenstraße 47 als Verbindungshaus für 19500 RM
WS 1911 Gründung „Ring alter schlagender Verbände“
Um 1912 Gründung der „Weißen Interessengemeinschaft“ mit Germania Berlin, Arminia Breslau, Frankonia Bonn, Frankonia Freiburg, Alemannia Gießen, Germania Königsberg, Dresdensia Leipzig, Alemannia Marburg
WS 1913 Vorsitz in der Deutschen Burschenschaft
01.08.1914 Suspendierung wegen Ausbruch des Weltkrieges; das Haus wird dem Roten Kreuz zur Verfügung gestellt
1914-1918 Am Krieg nehmen alle 22 aktive Rugier teil, 14 Rugier sind gefallen oder vermisst; Kriegsrugierbriefe
09.06.1918       Rekonstitution

 

1919 - 1945

Feb 1919 Wiederaufnahme des regulären Aktivenbetriebes
WS 1919 Beitritt zum „Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbund“
13.03.1920 Rugia gehört geschlossen der Zeitfreiwilligenwehr an, die Mehrheit danach dem Freikorps Gené in Stettin
1921 Errichtung des Gedenksteins auf dem Wall
SS 1921 Einsatz im Freiheitskampf in Schlesien
1922 Gründung des Altherrenverbandes
1925 Gründung des Altweißen Kartells durch Frankonia Bonn, Dresdensia Leipzig und Rugia
1926 Erwerb der Segelyacht „Rugia“
16.10.1930 Besuch der Rugia bei Kaiser Wilhelm II. in Doorn
WS 1933 Umwandlung des Hauses in ein Kameradschaftsheim
SS 1934 Übergriffe des HJ und SA gegen Verbindungen in Bonn und Erlangen; Vorschläge des Bundesführers der DB, die Burschenschaften vorausschauend gleichzuschalten, werden von Rugia abgelehnt
06.11.1934 Austritt aus der DB; Zusammenschluss zum „Altburschenschaftlichen Ring“
02.12.1934       Gründung der „Burschenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft“
31.03.1935 Rugia beteiligt sich an der Gründung der „Alten Burschenschaft“, die neben der Deutschen Burschenschaft existiert, aber nicht Mitglied im Allgemeinen Deutschen Waffenring (ADW) ist
17.10.1935 Die „Alte Deutsche Burschenschaft“ löst sich auf der Wartburg auf
18.10.1935 Die Deutsche Burschenschaft löst sich auf der Wartburg auf
04.07.1936 Einholen der Fahne anlässlich des 80. Stiftungsfestes
01.08.1937 Vermietung des Hauses an die Wehrmacht
11.10.1940       Verkauf des Hauses

 

1945 - 1989

12.06.1948 Erstes Rugiertreffen nach dem Krieg; 85 Bbr. als lebend, 37 vermisst und 40 verstorben oder gefallen ermittelt
15.-17.10.1949 Erster Burschentag der DB nach der Auflösung
10.06.1950 Rekonstitution der Rugia (Altherrenverband)
17.02.1951 Fusion mit Dresdensia Leipzig zu Dresdensia-Rugia Frankfurt/Main, es werden beide Bänder sowie zunächst Dresdensermützen, später semesterweise beide Mützen getragen.
1955 Gründung des AHV der Dresdensia-Rugia in Hannover (AHV der Dresdensia und Rugia bestehen weiter)
April 1955 Anmietung der 2. Etage auf dem Haus der Frankfurt-Leipziger B! Arminia
WS 1964 Einweihung des Hauses Anzengruberstraße 3 in Frankfurt
WS 1969 Dresdensia-Rugia rekonstituiert in Gießen mit einem Gründungskommers auf Kloster Schiffenberg
02.01.1972 Dresdensia-Rugia suspendiert aufgrund Mitgliedermangels; die 3 Etagen auf dem Haus werden vermietet; neue Eröffnungsversuche in Ulm und Bochum scheitern

 

1989 - 2008

12. 12. 1989                
Gründung der B! Pommerania (blau-weiß-blau, hellblaue Mütze). Wegen der politischen Ausrichtung wird trotz der sich auf Name und Farbe beschränkenden Verknüpfung zum Corps Pomerania die Verbindungsform Burschenschaft gewählt
22.03.1990 Ein Aktiver der B! Dresdensia-Rugia zu Gießen fährt nach Greifswald und findet auf der Suche nach dem Verein Markomannia den Stammtisch der B! Pommerania in dem Lokal "Zur Eiche".
Frühj. 1990 1.Fahrt nach Gießen, Kennenlernen der Dresdensia-Rugia, danach wird in Greifswald die Verbindung mit der Rugia beschlossen
28.04.1990 2. Fahrt nach Gießen zum Stiftungsfest, dort wird Einigungsvertrag zur Umwandlung in B! Pommerania-Rugia abgeschlossen Endgültige Aufnahme in die Deutsche Burschenschaft
24.09.1990 Umwandlung (Rekonstitution) in Greifswalder B! Rugia (pflichtschlagend), die ehemaligen Mitglieder der B! Pommerania tragen das blau- weiß- blaue Band zusätzlich zum Band der Rugia. Konstante ist weiterhin die "Wurzel" in der Makarenkostraße 51
14.11.1993 Alt-Weißes-Kartell-Treffen in Tübingen
27.11.1993 Freundschaftsverhältnis mit der Berliner B! der Märker
SS 1994 Endgültige Aufnahme in die Deutsche Burschenschaft
SS 1995 Erwerb des Hauses in der Robert-Blum-Straße 4 aufgrund des Restitutionsanspruches aus dem Vermächtnis eines verstorbenen Alten Herren
20.12.1997 Erste Kneipe auf dem Haus wird als Weihnachtskneipe gefeiert
08.02.2000 Einführung der 2. Pflichtpartie
15.07.2000 Erste PP nach dem 2. Weltkrieg gegen das Corps Marchia Greifswald (4 Glieder)
24.05.2001 Rückgabe des alten Rugia-Wappens anlässlich des 145. Stiftungsfestes an die GB! Rugia
WS 03/04 Renovierung der zweiten Etage des Hauses in der Robert Blum Straße
SS 2004 Einführung der 3. Pflichtpartie
SS 2006 Begehung des 150. Stiftungsfestes
WS 07/08 Rückübereignung des ältesten erhaltenen Rugia Wappens (1856, auf Seide gestickt) auf der Weihnachtskneipe